Samstag, 10. Dezember 2016

Weihnachtskarten


Zum Dank haben wir für unsere Lesepaten jeweils eine Weihnachtskarte erstellt und zwar mit Prickelnadeln und dann gestickt. Die Zweitklässler waren völlig begeistert, auch wenn es gerade anfangs nicht ganz einfach war für manche. Aber von ihnen aus hätten wir hunderte Karten produzieren können. Es sind tolle Karten geworden und die Kids sind mächtig stolz (und ich auch  :) )

Dafür braucht man:
  • (Grünes) Tonpapier, mind. 120 g/m² für die Bäume (A5)
  • Weißes Tonpapier für die Karte selbst (A4)
  •  Prickelnadel und Unterlage (Fleece)
  • Stickgarn
  • -stumpfe und spitze Nadel
  • Pailetten in versch. Formen und Farben

So geht's:
  • Baum auf das grüne Papier aufzeichnen und die Linien entlang prickeln. Habe als Abstandsmesser den Mittelfinger der Kids genommen, sonst machen sie viel zu enge Löcher, die dann reißen.
  • Die Bleistiftseite ist dann die Rückseite, von dort wird dann das Sticken begonnen und die Fäden hinten verkontet.
  • Mit dem Stich kann man ja differenzieren, die motorisch ungeschickteren machen den einfachen Stick (ich nenne ihn Delphinstick, rauf und runter, immer eine Lücke dazwischen) - offiziell heißt er glaube ich "Vorstich".
  • Wer sich mehr zutraut, kann auch den "Rückstich" machen, ein Stich vor und dann von oben wieder ins vorherige Loch zurück.
  • Mit einer anderen Farbe dann von einem Tannezweig quer rüber zum anderen Zacken hinüber in die bereits geprickelten Löcher und vor dem Einstich eine Pailette auf den Faden auffädeln. Das wird die Girlande auf dem Baum. Hier eignet sich eine spitze, schmale Nadel, sonst kommt man nicht durch das Loch in der Pailette.
  • Dann das grüne Papier auf das weiße, zu einer Karte gefaltete Papier  vorne aufkleben.

Sonnige Grüße!

Ann

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